Mittwoch, 7. April 2010

Kurztrip nach Solwezi

So, Ostern ist uberstanden!
Eier suchen stand bei mir natuerlich nicht auf dem Programm, aber dafuer hab ich mir ein paar schoene Tage in Solwezi gemacht...ich habe mich mit einem Kumpel sehr spontan am Donnerstagabend entschieden hoch in den Norden zu fahren. Dementsprechend habe ich auch niemanden über meinen Kurzbesuch informiert, ausser Astrid (meine Nachfolgerin bei Youth Alive), da sie mir Asyl bieten musste. Nach rund 11 Stunden Busfahrt bin ich abends um 20 Uhr angekommen, bin ins naechstbeste Taxi gesprungen und habe mich auf unser „Blind Date“ begeben. Denn ich schreibe mit Astrid schon seit rund einem Jahr regelmaessig Emails, aber im real life haben wir uns noch nicht getroffen...daher haben wir uns beide wohl schon nen bissel wie auf den Moment gefreut. Es war natuerlich wie erwartet sehr schoen und wir hatten viel zu erzaehlen... In Solwezi wohnen jetzt 4 Volunteers, aber einer hat die Feiertage genutzt, um nach Livingstone zu fahren, daher habe ich nur die anderen 3 kennengelernt. Insgesamt war es echt schoen in Solwezi, ich habe viele Leute wieder getroffen, aber bei Weitem nicht alle, die ich gern wieder gesehen haette, aber ich werde im Mai oder Juni noch mal die Chance haben, denn dann fahr ich noch mal hoch.
Seit gestern abend bin ich wieder in Lusaka (10 Stunden Busfahrt) und habe mich wieder in meine Arbeit gestuerzt. Ich muss sagen, ich bin momentan mehr als zufrieden, wie es mit meinen Untersuchungen laeuft, denn fast ueberall wo ich hingehe (momentan sind es meistens irgendwelche Nichtregierungsorganisationen und die University of Zambia)), wird mir bereitwillig Material zur Verfuegung gestellt, man gibt mir Auskunft bzw. leitet mich zu wichtigen Ansprechpartnern weiter...also, bin ich gut am Rumrennen, um Lusaka kennenzulernen, Klinkenputzen bei den Organisationen und Lesen, Lesen, Lesen....Aber ich denke Lusaka ist noch am einfachsten, schwieriger wird’s dann in Kitwe und Ndola, vor allem, weil ich dort noch gar keine Unterkunft habe, das bereitet mir gerade noch ziemliches Kopfzerbrechen. Ich frage auch so ziemlich jeden, der mir ueber den Wegt laeuft, ob er jemanden kennt, der dort wohnt und mich aufnehmen kann...alle sagen, Klar kein Problem, aber dann schlaeft Projekt „Schlafplatzbeschaffung fuer Janice“ recht schnell wieder ein...
Es gibt auch Neuigkeiten bezueglich der Spendenprojekte, die gerade laufen, aber dazu werde ich gesondert jeweils etwas schreiben. So, ich muss jetzt los, auch wenn ich das klimatisierte Internetcafe sehr geniesse...
Liebste Gruesse aus dem Grossstadtjungle

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